Bezirksverband drehend
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Historie
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                Chronik des Kleingärtnervereins „Lerchenlust“ e.V.

 

    1922       Gruendung der Kolonie „Lerchenlust“ durch eine kleine Gruppe von

                   Maennern, die zum Teil in der Firma Hanomag beschaeftigt waren

                   Die Kolonie schloss sich der Pächtervereinigung Linden an

 

    1926       Erstes Kolonieheim entstand. Es enthielt den Namen Lerchenheim

    1927       Erstes Laubenfest der Kolonie

    1929       Die Kolonie erhielt einen Maschendrahtzaun mit drei Toren an der

                   Hamelner Chaussee und drei Pforten am Koppelweg

    1939       Vergroeßerung der Kolonie um 55 Gärten. Zusammenschluss der

                   Kolonien „Lerchenlust“, „Suedstruecken“ und „Hanomag 3“ zu einem

                   Verein mit dem Namen „Johann Egestorff“

    1945       Zerstoerung der Kolonie am Ende des zweiten Weltkrieges.

                   Fast 100   Lauben wurden durch Brand vernichtet

    1946       Die Wiederaufbauepoche der Kolonie begann

    1950       Erstes Laubenfest nach dem Krieg. Gleichzeitig wurde das 

                   25-jährige Jubiläum nachträglich gefeiert

    1955       Bau einer Wasserleitung mit Zapfstellen in den Wegen.

    1962       40-jähriges Jubiläum der Kolonie „Lerchenlust“

    1969       Zweiter Erweiterungsbau des Kolonieheims entstand

    1970       Kündigung von 18 Gärten innerhalb der Kolonie durch die Stadt       

                   Hannover infolge der Straßenerweiterung  Bornumerstraße zur

                   Kreuzung Hamelner Chaussee/Wallensteinstraße

    1971       Neubau einer modernen Toilettenanlage am Koloniehei

    1972       Planungen sahen vor, auf dem Gelände der Kolonien „Lerchenlust“

                   und Hanomag 3

                   ein Kinderkrankenhaus zu bauen. 220 Kleingärten  waren  betroffen.

                   Der Vorstand  der Kolonie „Lerchenlust“ protestierte mit

                   Erfolg gegen die geplante Auflösung

                   50-jähriges Jubiläum der Kolonie.

                   Gefeiert wurde im Fritz-Haake-Saal des Freizeitheimes Ricklingen

    1974       Der Rat der Stadt Hannover beschloss, das Kinderkrankenhaus

                  auf der Bult zu errichten

    1976      Auf einer außerordentlichen Kolonieversammlung

                  stimmten 111 von 135 Gartenfreunden/innen

                   für die Gründung eines eigenen Vereins.

                   Am 22 Oktober 1976 Gründung des neuen

                   Kleingärtnervereins „Lerchenlust e.V.“ im Kolonieheim.

    1977       Die Sanierung der Kleingartenanlage begann

    1978       60.000 DM wurden für die Sanierung von der Stadt Hannover bewilligt.

                   Der Bau einer eigenen Wasserleitung mit Zapfstellen in jedem Garten begann

    1980       Erhöhung der Pacht aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungs-

                   Gericht ab 1. Juli 1980 von 0,30 DM auf 0,57 DM je Quadratmeter.

    1982       60-jähriges Jubiläum des Kleingärtnervereins „Lerchenlust“ e.V. 

    1986       Gründung der Stromgesellschaft und Verstromung der

                   Kleingartenanlage

    1992       70-jähriges  Jubiläum. Gefeiert wurde im Fritz-Haake-Saal des

                   Freizeitheims Ricklingen

    1995       Bau einer Pergola vor dem Vereinsheim.

    1998       Überdachung der Pergola

    2000       Überdachung des Durchgangs zu den Toiletten

    2002       Beginn der Sanierung unserer Kläranlage

    2002       80-jähriges Jubiläum. Gefeiert wurde wie schon in den letzten

                   Jahren im Fritz-Haake-Saal des Freizeitheimes Ricklingen

    2003       Fertigstellung eines eigenen Parkplatzes  Einfahrt Hamelner  Chaussee  

     2007    85  jähriges Jubiläum                            

 

 

 

Kleingarten-Verein Lerchenlust stellt sich vor

Im Jahre 1922 wurde durch eine kleine Gruppe von Männern, die zum Teil bei der Firma Hanomag beschäftigt waren, die Gründung der Kolonie Lerchenlust ins Leben gerufen.

Im Jahre 1927 wurde nach dem Erbau des  Kolonieheimes das erste Laubenfest gefeiert.

1939 wurde die Kolonie um 55 Gärten erweitert. Kurz vor Kriegsende im Jahre 1945  wurden 100 Lauben zerstört.

Schon  1 Jahr danach  erblühte das Vereinsleben wieder und es wurde mit dem Aufbau begonnen. 5 Jahre später wurde eine Wasserleitung mit Zapfstellen in den Wegen  gebaut.

Schwere Zeiten kamen im Jahre 1974 auf uns zu, da der Rat der Stadt Hannover beschloss, das heutige Kinderkrankenhaus „Auf der Bult“ auf unserem Gelände zu errichten.

 In Zusammenarbeit mit dem Bezirksverband und dem damaligen Bezirksbürgermeister konnte dieser Plan abgewendet werden und unser Verein blieb bestehen.

  Ein sehr wichtiges Datum ist das Jahr 1976, als wir uns aus der Kolonie lösten und mit 111 von 135 Stimmen die Gründung eines eigenen Vereins beschlossen.

 2 Jahre später wurden wir von der Stadt Hannover mit 60.000 DM bedacht, um die Anlage zu sanieren.

Bei dieser Aktion wurde jeder Garten mit einer eigenen Wasserleitung ausgestattet.

 1986 gründeten wir eine Stromgesellschaft und verstromten die Anlage in Eigenleistung und in Verbindung mit einer Elektrofirma zu einem sehr günstigen Preis.

In den folgenden  Jahren wurden noch einige Baumaßnahmen durchgeführt, u.a. der Bau einer Pergola mit Überdachung sowie die Sanierung unserer Kläranlage.

 Im Jahre 2002 konnten wir dann unser 80-jähriges Jubiläum feiern.

Da die Parksituation aufgrund der Halteverbotszonen auf der Hamelner Chaussee nicht mehr verkehrgerecht und für uns sehr unbefriedigend  war, mussten wir auf Grund einer Entscheidung des Ordnungsamtes/Straßenverwaltung einen eigenen Parkplatz einrichten.   Für diesen Zweck mussten 2 Gärten aufgegeben werden. Und wieder war es der Bezirksverband Hannover, der uns bei diesen Baumassnahmen kräftig unterstützte. So erhielt der  Verein für 40 Fahrzeuge Parkplätze.

 Der Kleingarten-Verein Lerchenlust ist im Bereich Mühlenberg-Ricklingen zu einer wichtigen Einrichtung geworden und viele Aus- und Übersiedler finden in unserem Kleingarten-Bereich das wieder, was sie in ihrer Heimat aufgeben mussten, ein bisschen „Grün“.

Wir sind sehr stolz darauf sagen zu können , dass wir ca. 12  Nationalitäten  unter unseren Mitgliedern  haben. Die Teilnahme an Schützenausmärschen und anderen Aktivitäten (Laubenfest, Weihnachtsbasar, Kinderweihnachtsfeier u.a.) sind in unserem Verein zu einer festen Einrichtung geworden.

Nicht unerwähnt bleiben sollte noch, dass es in der heutigen Zeit immer schwieriger wird,  Gartenfreunde für die Vorstandsarbeit zu gewinnen.

Auch die Weiterverpachtung unserer Gärten durch Kündigung ist zu einem  problematischen Thema geworden. 

Unser Vereinsheim ist zur Zeit verpachtet und wir würden uns freuen, wenn der Besuch durch unsere Vereinsmitglieder zahlreicher wäre und die von uns angebotenen Veranstaltungen mehr Resonanz finden würden.